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Nur kleine Fragezeichen bei Finanzen

16.07.2014 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kämmerer Manfred Haug stellte dem Gemeinderat den Finanzzwischenbericht vor

Die Gewerbesteuereinnahmen fließen nicht ganz so stark, wie noch zu Jahresanfang angenommen. Auch bei Grundstücksverkäufen wird der erhoffte Erlös wohl auch bis Jahresende nicht erreicht werden. Der Finanzzwischenbericht von Kämmerer Haug wies am Montagabend jedoch keine dramatischen Entwicklungen auf.

WOLFSCHLUGEN. Etwas ernüchternd war die sich abzeichnende Gewerbesteuerentwicklung, die Kämmerer Haug noch zu Jahresanfang auf etwa 3,3 Millionen Euro geschätzt hatte. Aktuell liegen die Einnahmen bei 2 421 756 Euro. Ein Grund für die Abwärtsentwicklung dürfte bei einem in Schwierigkeiten geratenen großen Wolfschlüger Betrieb liegen. Doch alleine daran wollte Haug den kleinen Einbruch nicht festmachen. Auch mit der konjunkturellen Entwicklung habe die Höhe der Gewerbesteuereinnahmen in Wolfschlugen in der Regel nichts zu tun. „Mit Einnahmen über drei Millionen Euro sollte man in Wolfschlugen einfach nicht planen“, riet Haug dem Gremium.

Die Gemeinde hat jedoch noch andere Batzen zu stemmen. Einer der größten dürfte der Abmangel der Ende April geschlossenen Musikschule sein. Die Abfindungen für die Lehrer betragen insgesamt 176 730 Euro, die Gebühren, die die kommunale Musikschule bis zur Schließung eingenommen hat, betrugen jedoch nur 22 778 Euro. „Die Schließung der Musikschule wird sich erst in den folgenden Jahren im Haushalt auswirken“, sagte der Kämmerer.


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