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Nase rümpfen war einmal

02.05.2020 05:30, Von Kirsten Oechsner — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Tanja Etike hat als Fachkraft für Abwassertechnik Fuß in einem von Männern dominierten Beruf gefasst

Für Außenstehende hat Tanja Etikes Beruf ein Gschmäckle und nicht selten wird die Nase gerümpft, wenn sie von ihrer Arbeit erzählt. Sie dagegen fühlt sich an ihrem Arbeitsplatz rundum wohl: Die 49-Jährige verdient ihr Geld als Fachkraft für Abwassertechnik, ihre Arbeitszeit verbringt sie an der Kläranlage in Bempflingen.

Tanja Etike bei ihrer Arbeit in der Bempflinger Kläranlage Foto: Oechsner
Tanja Etike bei ihrer Arbeit in der Bempflinger Kläranlage Foto: Oechsner

BEMPFLINGEN. „Es war früher durchaus so, dass es an manchen Tagen an den Kläranlagen unangenehm roch“, sagt sie, dieses längst überholte Bild hafte noch in den Köpfen vieler Menschen. Diese Zeiten seien jedoch längst vorbei, nur ganz selten rieche es ein wenig strenger: Dann, wenn auf eine lange Trockenperiode viel Regen folge. In Bempflingen sei sie vielmehr von den tollsten Düften umgeben, meint sie lachend und verweist auf das nebenan liegende Bäckerhaus.


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