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„Militär kann nie klimaneutral werden“

26.03.2020 05:30, Von Peter Dietrich — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Globalisierungskritische Gespräche zu einem vergessenen Thema

Wer denkt beim Thema Klimaschutz schon ans Militär? Das wäre aber dringend nötig, sagt Jaqueline Andres von der Informationsstelle Militarisierung (IMI) in Tübingen. Sie unterstrich dies mit vielen Zahlen und Fakten und präsentierte diese auch beim schwierigen Thema mit einem Lächeln.

Jaqueline Andres von der Informationsstelle Militarisierung in Tübingen. Foto: pd
Jaqueline Andres von der Informationsstelle Militarisierung in Tübingen. Foto: pd

OSTFILDERN. Adalbert Kuhn von attac Ostfildern und 20 Zuhörer hießen die Referentin kürzlich bei den Globalisierungskritischen Gesprächen willkommen. Die Kombination „Klima und Militär“ sei sehr wohl im Gespräch, räumte Andres ein, aber mit ganz anderem Fokus: So würden der Klimawandel und Auseinandersetzungen um Ressourcen als Kriegsursache und Sicherheitsrisiko gesehen. Sie sehe es sehr kritisch, wenn man Kriege, etwa den Krieg in Syrien, auf Klimaursachen reduziere, es gebe auch viele andere Gründe. Durch den Klimawandel, so die Überlegung, könnten militärische Zwangsmaßnahmen nötig werden – leider würden diese nicht unter dem Blickwinkel der Verteilungsgerechtigkeit und Armutsbekämpfung gesehen. Der Klimawandel werde vom Militär zudem als Bedrohung des Status Quo betrachtet: Müssen küstennahe Flughäfen geschlossen werden, werden Stützpunkte überflutet?


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