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Mietstreit geht in Verlängerung

30.01.2020 05:30, Von Henrik Sauer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wohnungskündigung gegen Neckartailfinger vor Gericht – Gemeinde braucht Platz für Flüchtlinge

Der Fall hatte vergangenes Jahr einige Wellen geschlagen: Die Gemeinde Neckartailfingen hat einem damals 74-jährigen Mieter einer gemeindeeigenen Wohnung gekündigt, weil sie Raum für die Unterbringung von Flüchtlingen braucht. Dagegen wehrt sich der Mieter, sodass der Fall am Mittwoch vor dem Nürtinger Amtsgericht ausgerollt wurde.

Foto: NZ-Archiv
Foto: NZ-Archiv

NÜRTINGEN/NECKARTAILFINGEN. Es geht um eine 150 Quadratmeter große Wohnung mit sechs Zimmern im Ortskern von Neckartailfingen, die der Beklagte seit Juli 1995 bewohnt. Im Oktober 2018 erhielt er die Kündigung durch die Gemeinde. Diese argumentierte, dass sie die Wohnung benötige, um darin Flüchtlinge unterzubringen. Der Mieter hingegen führt ins Feld, dass ihm und seiner Lebenspartnerin aufgrund ihrer beiden Alters und wegen gesundheitlicher Probleme ein Umzug nicht zumutbar sei. Nachdem unsere Zeitung über den Fall berichtet hatte, hatte dies zu einem Medienecho geführt, das sogar bis ins benachbarte Ausland reichte.


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