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Manager und Renten

10.10.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Karl Hummel, Linsenhofen. Ich habe meinen Augen nicht getraut, als ich kürzlich in der Zeitung las, dass Herr Claassen (ein paar Jahre lang EnBW-Chef und 44 Jahre alt) 400000 Euro pro Jahr Pension bekommen soll. Bis er 63 Jahre alt ist, wären das 7,6 Millionen Euro fürs Nichtstun?

Es wird ihm ja nachgesagt, er hätte die EnBW von den roten Zahlen in der Bilanz in die schwarzen geführt. In dieser Zeit hat sich der Betriebsstrom bei uns von 8,3 Cent pro Kilowatt auf 14,10 Cent erhöht. Ab September soll er noch teurer geworden sein. Ich frage mich: Sind die schwarzen Zahlen der Intelligenz des Herrn Claassen zuzuschreiben oder der Preiserhöhung?

Bekanntlich bekommen die sogenannten Manager eine Erfolgsprämie, oft in Millionenhöhe. Ich bin der Meinung, dass in keinem Kopf, und wenn er noch so groß ist, im Normalfall so viel Intelligenz vorhanden ist, die Millionen wert ist. Die Ausnahme bestätigt die Regel. Was geschieht, wenn sie falsche Entscheidungen treffen?

Meistens werden sie mit einer so hohen Abfindung in den Ruhestand verabschiedet, dass sie weiterhin leben können wie die Maden im Speck. Hat nicht jeder kleine Handwerker mehr Risiko? Dem kommt sein ganzes Vermögen unter den Hammer, auch wenn er unverschuldet zahlungsunfähig geworden ist, weil seine Auftraggeber zahlungsunfähig sind.


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