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Malteser Neckar-Alb bilden Sanitäter für Medikamentengabe aus

09.08.2022 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Malteser im Bezirk Neckar-Alb sind froh, dass endlich Rechtssicherheit für Notfallsanitäter besteht. Bisher bestand eine rechtliche Grauzone, weil eigentlich nur Ärzte Medikamente verabreichen dürfen. Für die Umsetzung der Regelung wird eigens eine neue Stelle geschaffen.

Sie kümmern sich um die Weiterbildung der Sanitäter: Magdalena Keltsch (Leiterin Aus- und Weiterbildung), Martin Gamer (Stellvertretender Leiter Rettungsdienst), Dr. Uwe Ochs (Diözesanarzt), Dr. Jochen Herkommer (Verantwortlicher Arzt), Marc Riedling (ÄVRD) und Bezirksgeschäftsführer Marc Lippe.  Foto: Malteser Neckar-Alb
Sie kümmern sich um die Weiterbildung der Sanitäter: Magdalena Keltsch (Leiterin Aus- und Weiterbildung), Martin Gamer (Stellvertretender Leiter Rettungsdienst), Dr. Uwe Ochs (Diözesanarzt), Dr. Jochen Herkommer (Verantwortlicher Arzt), Marc Riedling (ÄVRD) und Bezirksgeschäftsführer Marc Lippe. Foto: Malteser Neckar-Alb

Jahrelang waren die Rettungsdienste im Land zu einer Arbeit in einer rechtlichen Grauzone verpflichtet: Die Notfallsanitäter, die als dreijähriger Ausbildungsberuf 2014 eingeführt wurden, sind dafür ausgebildet, Menschen in Notlagen auch durch die Gabe von Medikamenten zu versorgen. Rein rechtlich obliegt der Einsatz von Medikamenten allerdings ausschließlich Ärzten – weshalb die Notfallsanitäter, die mit dem Rettungswagen zu Patienten ausrücken, vor der Wahl standen, einen Notarzt nachzufordern oder im Rahmen eines „zu rechtfertigenden Notstandes“ auf eigene Verantwortung zu handeln.


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