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Linke: neuer Anlauf zum Sozialticket

08.07.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Landrat soll im VVS-Aufsichtsrat ein Konzept beantragen

(jg) „Der VVS ist viel zu teuer“ – Klagen wie diese hört man schon lange. Und dennoch steigen die Tarife für den Nahverkehr immer weiter. Für viele Menschen, die alles andere als im Geld schwimmen, sind Busse und Bahnen mittlerweile fast unbezahlbar geworden. Dies zu ändern, das fordert Die Linke sowohl im Kreis als auch in der Region schon lange. In jüngster Zeit hat sie auch Unterstützung durch die SPD bekommen. Nachdem erneut eine kräftige Erhöhung der Fahrpreise am Mittleren Neckar beschlossen wurde, nehmen die Kreisräte der Linken einen neuen Anlauf: Landrat Heinz Eininger soll im Aufsichtsrat des VVS den Antrag stellen, ein Konzept für ein Sozialticket erarbeiten zu lassen, das im gesamten VVS-Gebiet (der Landeshauptstadt Stuttgart plus den Landkreisen Esslingen, Böblingen, Ludwigsburg, Rems-Murr und Göppingen) gilt.

In der Boom-Region Stuttgart lebten immerhin 180 000 Menschen, die Sozialleistungen der verschiedensten Art bezögen, heißt es in der Begründung des Antrags der Linken-Fraktion, der (wenn es nach ihnen geht) am Donnerstag im Verwaltungs- und Finanzausschusses des Kreistags vorberaten und dann vom Plenum beschlossen werden soll.

Sie alle seien in ihrer Mobilität eingeschränkt, weil sie die VVS-Preise nicht bezahlen könnten. Das sei auch durch die regionale Mobilitätsstudie bestätigt: Niemand nutze den Nahverkehr so wenig wie diese Personengruppe.


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