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Landrat: Qualität statt Rabattaktion

06.12.2019 05:30, Von Roland Kurz — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Esslinger Kreisräte stimmen für die Erhöhung des VVS-Tarifes um 1,9 Prozent

Die Esslinger Kreisräte haben am Donnerstag für die Erhöhung der VVS-Tarife zum 1. April 2020 gestimmt – pro forma. Denn nachdem Regionalverband und Rems-Murr-Kreis schon für die Preiserhöhung um 1,9 Prozent votiert hatten, war die Sache vorentschieden.

Bei so einem umstrittenen Thema müssen aber alle noch ihre Stellungnahme loswerden. „Wir entscheiden, ob wir Geld für eine weitere Rabattaktion ausgeben oder für Investitionen und Verbesserungen“, sagte Landrat Heinz Eininger, der zusammen mit den anderen Landräten der Region für einen höheren und unbefristeten Landesanteil gerungen hatte. Weil das Land nicht höher einstieg, sprach sich Eininger gegen die Nullrunde aus. Es gehe für den Landkreis nicht um 200 000 Euro mehr oder weniger, sondern um eine Bugwelle, die er jahrelang vor sich her schleppe.

Die Gegner der Preiserhöhung sahen den Effekt der Tarifzonenreform gefährdet – fünf Prozent mehr Fahrgäste seit April. Mehr noch, es gehe nun um einen Paradigmenwechsel im ÖPNV, nicht um eine Rabattaktion, sagte Michael Medla, Vorsitzender der SPD im Esslinger Kreistag. 40 Prozent des motorisierten Individualverkehrs spiele sich im Freizeitbereich ab, da helfe ein günstiger Preis beim Umdenken.


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