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Kreis Esslingen kam glimpflich davon

12.06.2014 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die vorhergesagte Unwetterfront sparte Nürtingen und Umgebung aus

(pm/vh) Die heftigen Gewitter, die am Dienstagabend und in der Nacht zum Mittwoch über Baden-Württemberg zogen, sorgten vor allem im Stadtgebiet von Esslingen für überflutete Keller, umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste. Das Verbreitungsgebiet unserer Zeitung blieb im Wesentlichen verschont.

Nachdem die Wetterdienste für den Dienstagabend auch für unsere Region schwere Unwetter vorausgesagt hatten, blickten die Menschen hier sorgenvoll zum Himmel oder beobachteten das Unwetterradar im Internet. Schließlich sitzt der Schrecken über den katastrophalen Hagelsturm, der am 28. Juli letzten Jahres im Neuffener und Neckartal schwere Verwüstungen angerichtet hat, noch allen in den Knochen. Glücklicherweise kam’s dann doch nicht so schlimm: Verglichen mit den Horrormeldungen über die schweren Unwetter in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und dem Osten des Landes kam der Landkreis Esslingen diesmal glimpflich davon. Die Feuerwehren wurden zu rund 45 kleineren Unwettereinsätzen gerufen. Im Einsatz waren die Wehren aus Esslingen, Reichenbach, Plochingen, Ostfildern, Leinfelden-Echterdingen, Frickenhausen, Denkendorf und Lichtenwald.

Die meisten Schäden wurden im Esslinger Stadtgebiet gemeldet. Unter anderem stand die Hammerschmiede nach einem heftigen Platzregen unter Wasser. Zudem musste die Feuerwehr wegen abgebrochener Äste und umgestürzter Bäume ausrücken.

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