Schwerpunkte

Region

Keine symbolische Aberkennung

11.12.2013 00:00, Von Angela Steidle — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Verwaltung und Gemeinderat veröffentlichen Erklärung zur Ehrenbürgerschaft Hitlers

Wie umgehen mit der Ehrenbürgerschaft Hitlers? Dieser Gretchenfrage hatten sich der Neckartenzlinger Gemeinderat und die Verwaltung zu stellen. Man einigte sich auf eine gemeinsame Presseerklärung, in der ein wenig verklausuliert zu lesen steht, dass es keinen Handlungsbedarf gebe, da die Ehrenbürgerschaft mit dem Tod erlischt.

NECKARTENZLINGEN. Das geht Walter Baral nicht weit genug. Seit den 80er-Jahren läuft der ehemalige SPD-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat von Neckartenzlingen gegen die Ehrenbürgerwürde Hitlers in der Gemeinde an. Er brachte das Thema mit einem Schreiben an Bürgermeister Herbert Krüger kürzlich erneut auf die Tagesordnung.

Bislang wurde nur hinter verschlossener Tür darüber debattiert. Nach der Ankündigung von Bürgermeister Krüger, dass er zum Thema „Ehrenbürgerschaft Adolf Hitlers in Neckartenzlingen“ ohne Rücksprache mit dem Gemeinderat keinen Kommentar mehr abgebe, hatten Gemeinderat und Verwaltung eine gemeinsame Erklärung erarbeitet (siehe untenstehende Pressemitteilung). Wir fragten bei Fraktionsvorsitzenden nach, wie sie das heikle Thema sehen. Ist der Sache Genüge getan, indem man darauf hinweist, dass die Ehrenbürgerschaft rein rechtlich längst erloschen ist, oder wäre eine – rein symbolische – Aberkennung doch ein stärkeres Zeichen?


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 22% des Artikels.

Es fehlen 78%



Region

Zwei Standorte für Impfzentren im Kreis

Fildermesse und Esslinger Gewerbegebiet geeignet – Landratsamt Esslingen meldet Vorschläge an Sozialministerium

Eine Messehalle am Flughafen und ein leer stehendes Industriegebäude im Esslinger Gewerbegebiet können bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie…

Weiterlesen

Weitere Nachrichten aus der Region Alle Nachrichten aus der Region