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Kein Kunststoff in Biomüll

22.02.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Im Kompostwerk in Kirchheim wird aus Biomüll Qualitätskompost mit Gütezeichen hergestellt. Leider landen immer noch viele Kunststofftüten in der Biotonne, die zwar die Qualität des Kompostes nicht beeinträchtigen, dafür aber aufwendig aussortiert werden müssen, so Johannes Hepp von der Kundenberatung des Abfallwirtschaftsbetriebs.

Für Handsortierung, Windsichtung und Absieben muss unnötig Zeit und Geld aufgewendet werden, die bei korrekter Befüllung der Biotonnen gespart werden könnten. Auch biologisch abbaubare Kunststofftüten, zum Beispiel aus Maisstärke, dürfen nicht in die Biotonne. Im Biomüllfahrzeug werden diese gepresst und sind so verschmutzt, dass sie von herkömmlichen Plastiktüten nicht zu unterscheiden sind, so Hepp.

Auch die kurze Rottezeit von sechs bis acht Wochen kann hier zum Problem werden. Letztendlich ist der Biomüll in jeder Kunststofftüte luftdicht abgeschlossen, was Fäulnisprozesse begünstigt und dem natürlichen Rotteprozess entgegensteht. Biomüll sollte am besten in saugfähiges Papier wie zum Beispiel alte Zeitungen eingewickelt in die Biotonne geworfen werden. Auch zerrissene Eierkartons saugen Flüssigkeit auf. So bleibt der Biomüll relativ trocken, es entstehen weniger Gerüche und im Winter ist die Gefahr geringer, dass der Biomüll festfriert.

Für Fragen steht die Kundenberatung des Abfallwirtschaftsbetriebs telefonisch unter (01 80) 19 31 25 26 zur Verfügung. Weitere Informationen im Internet: www.awb-es.de.


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