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In Würde leben

09.04.2016 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest im Lande, das dir der Herr, dein Gott, geben wird.“ Dieses vierte der Zehn Gebote lernen die heutigen Konfirmanden ebenso auswendig wie die Generationen vor ihnen. In den letzten Jahren fällt mir auf, dass die jetzigen Konfirmanden es ernster und wichtiger nehmen als die Jugendlichen in den 1980er- oder 1990er-Jahren. Womöglich sehen heutige Jugendliche klarer, was sie ihren Eltern verdanken und worüber sie froh sind. Womöglich waren manche Jugendliche in den 1980er- oder 1990er-Jahren ein wenig rebellischer oder zumindest aufmüpfiger.

Pfarrer Gerhard Bäuerle, Linsenhofen und Tischardt
Pfarrer Gerhard Bäuerle, Linsenhofen und Tischardt

Die Generation der jetzt 50- oder 60-Jährigen sieht dieses Gebot vielleicht mit gemischten Gefühlen. Sie sieht wohl die Aufgabe, die eigenen Eltern im Alter zu unterstützen und sie so zu ehren. Aber sie sieht auch die Größe der Aufgabe und erlebt manchmal die Belastung, was es heißt, für alternde Eltern sorgen zu wollen beziehungsweise zu sollen. Viele Menschen dieser Generation haben selbst noch Kinder, die in der Schule oder in der Ausbildung sind; sie sehen wie manche Aufgaben im eigenen beruflichen Umfeld eher steigen oder belastender werden.


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