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Immer noch keine Ruhe am Brunnen

23.02.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Antrag der Anwohner auf mehr Stunden für den Gemeindevollzugsdienst knapp gescheitert

UNTERENSINGEN (bg). Die Anwohner des Dorfbrunnens trauen dem Frieden nicht. Trotz einer vom Kreisjugendring angeleiteten Mediation zwischen ihnen und den Jugendlichen, die sich um den Brunnen treffen, beantragten sie bei der Gemeinde, das Stundendeputat des Gemeindevollzugsbediensteten zu erhöhen.

Bereits im Dezember hatte der Gemeinderat kurz über das von acht Anwohnern unterzeichnete Schreiben gesprochen, das nur wenige Tage nach der Mediation im November aufgesetzt worden war. Damals hatte Bürgermeister Friz auf die Haushaltsberatungen verwiesen. Am Mittwoch kam das Thema erneut auf die Tagesordnung.

Die Anwohner hatten ihr Anliegen, das Stundendeputat von fünf auf 15 Stunden zu erhöhen, unter anderem damit begründet, dass mit der Mediation nicht alle Jugendlichen, die sich am Brunnen treffen und dort bis spät in die Nacht lautstark feiern, erreicht worden seien. Einige wohnten nicht einmal in Unterensingen.

Die Verwaltung unterstützt den Antrag der Anwohner, allerdings hatte sich herausgestellt, dass eine Erhöhung auf 15 Stunden gar nicht möglich ist, deshalb schlägt sie zehn Stunden vor. Unterensingen teilt sich den von der Stadt Nürtingen angestellten Vollzugsbediensteten mit Oberboihingen und Großbettlingen.


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