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„Gleiches Geld für gleiche Arbeit“

30.04.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gedanken zum 1. Mai vom SPD-Abgeordneten Rainer Arnold

(pm) Bei den Neuverhandlungen zu Hartz IV habe die SPD vieles durchsetzen können, erklärte der Nürtinger Bundestagsabgeordnete Rainer Arnold (SPD) anlässlich des Tages der Arbeit am 1. Mai. Daneben hätte man zwar auch Kompromisse machen müssen. „Wir haben aber für Arbeitnehmer, Arbeitslose, bedürftige Kinder und auch für die Kommunen echte Fortschritte erzielt“, sagte Arnold in einer Presseerklärung.

Ein großer Erfolg sei der Mindestlohn für Leiharbeitnehmer. Ihn habe die SPD gegen den erklärten Willen von Union und FDP durchgesetzt. „Leiharbeit kann ein wertvolles Instrument der Unternehmen sein, um Auftragsspitzen zu bewältigen, und sollte daher nicht generell verteufelt werden“, ist Arnolds Meinung. Leider sei Leiharbeit in den letzten Jahren aber auch allzu oft für Lohndumping missbraucht worden.

Ein Handeln in dieser Frage sei jedoch auch deshalb überfällig, da ab dem 1. Mai in Europa die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit gelte. Künftig bilde der jeweilige tarifliche Mindestlohn die absolute Lohnuntergrenze. Er liege ab 1. Mai bei 7,79 Euro im Westen und bei 6,89 Euro im Osten Deutschlands, und dies gelte auch für die verleihfreie Zeit.


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