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Gefahr des Weglaufens bei dementen Menschen groß

27.07.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vorstandssitzung des Kreisseniorenrats im Haus Albblick

FILDERSTADT-HARTHAUSEN (pm). Im Haus Albblick, einer Seniorenwohngemeinschaft, begrüßte der Vorsitzende des Kreisseniorenrats Rainer Häußler kürzlich 20 Mitglieder zur Vorstandssitzung.

Ein wichtiger Punkt, „Freiheitsentziehende Maßnahmen“, wurde sehr pointiert vorgetragen von Thilo Naujoks von den Städtischen Pflegeheimen Esslingen. Die Gefahr, dass alte und demente Menschen stürzen, sei groß. „Gute Tagesstrukturierung durch teilintegrative Betreuung in Tagesgruppen und Hausgemeinschaften mindert die Selbstgefährdung sturzgefährdeter Menschen in Pflegeheimen“, erklärte der Fachmann. Dies gelte auch für dementiell erkrankte Menschen mit krankhaft gesteigertem Bewegungsdrang.

Mit Bewegungsangeboten wie Qi Gong, MotoMed, mit Muskelstimulation in der Sturzprophylaxe, mit Begleitdiensten bei Ausflügen werde versucht, die anvertrauten Pflegenden zu stabilisieren und Verletzungen durch Stürze und Ähnliches zu verhindern. Auch manche Hilfsmittel wie Hüftprotektoren, Niedrigbetten oder Anti-Rutschkissen, sind geeignet, Selbstverletzungen vorzubeugen. Gelänge diese Aktivierung nicht und reichten auch geeignete Hilfsmittel nicht mehr aus, bedürfe es oft einer Fixierung durch freiheitsentziehende Maßnahmen. Dieses letzte aller Mittel sei nur im äußersten Fall angezeigt und es müsse eine Genehmigung des Vormundschaftsgerichts eingeholt werden.


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