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Frickenhäuser Winterzauber mit Modelleisenbahnausstellung war gut besucht

08.12.2014 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Anziehungspunkt für Einheimische und Auswärtige war am Wochenende der Frickenhäuser „Winterzauber“. Organisiert von einer Privatinitiative mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung, war der Weihnachtsmarkt nun schon zum dritten Mal bei der Alten Schule aufgebaut. Zwölf Stände waren zum Hüttendorf arrangiert, und so bot sich insbesondere in den Abendstunden im Lichterglanz eine heimelige Atmosphäre. Das Angebot war sehr vielfältig. Von gestrickten Socken, Armstulpen, Weihnachtsdeko, Destillaten, Rosengelee bis zu Windlichtern und Türkränzen reichte die Palette. Beteiligt waren auch verschiedene Frickenhäuser Vereine, die sowohl für die Verpflegung als auch für Unterhaltung sorgten. Auch der Kindergarten Krautgärten und der Grundschulchor waren mit von der Partie. In der Alten Schule hatte der Modelleisenbahnclub Frickenhausen seine Vereinsräume geöffnet und zeigte mehrere Anlagen. Den Verein gibt es seit zwölf Jahren. 18 Mitglieder treffen sich dort regelmäßig donnerstags. Das Besondere an der Modelleisenbahnanlage: Sie besteht nicht etwa aus gekauften Gebäuden, die Häuschen sind alle nachgebaut. Da steht zum Beispiel der Neuffener Bahnhof und etwas weiter entfernt wird am Steinbruch Hörnle Gestein abgebaut. Talabwärts fährt der Schienenbus am Bahnhof Linsenhofen und dem ehemaligen Café Schöneck vorbei. Weiter geht es zu den Krautgärten mit dem Pumpenhäuschen – „dieser Teil der Anlage ist erst in den letzten Tagen fertiggestellt worden“, berichtet Werner Schlegel, der Vorsitzende des Vereins. Auch der Bahnhof Frickenhausen wurde mit Lagerschuppen nachgebaut. Werner Schlegel und die Vereinsmitglieder greifen hier auf alte Fotos zurück, um die Gebäude originalgetreu nachzubauen. ali

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