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Experimentelles Kunstverständnis

04.07.2011 00:00, Von Susanne Römer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Stiftung Domnick präsentierte eine künstlerische Aufführung mit ungewöhnlicher Konzeption

NÜRTINGEN. Starke Nerven und eine große Portion Aufgeschlossenheit waren am Wochenende unabdingbare Eigenschaften für Besucher der Sammlung Domnick: hier gastierten Vertreter der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart mit einer als szenisches Wandelkonzert angekündigten Inszenierung, bestehend aus Tanz, Schauspiel und Musik, die allerdings nicht traditionell melodiös, sondern eher als expressives Klangerlebnis zu verstehen war.

Die Mezzosopranistin Gabriele Lesch, die auch für Konzeption und Regie verantwortlich zeichnete, sowie die mitwirkenden Ensembles unter der Leitung der Professorinnen Angelika Luz und Ann-Barbara Steinmeyer glänzten durch Professionalität und eine unglaubliche Ausdruckskraft, jedoch blieb angesichts der gewöhnungsbedürftigen künstlerischen Stilrichtung sicherlich so manchem die Spucke weg.

Dr. Werner Esser, der Kurator der Stiftung, sprach seine Begrüßungsworte im Freien und erklärte, dass es, in Anlehnung an die Geschichte der Domnicks, im Folgenden um die Psyche und Psychose gehe. Um die Beklemmung dramaturgisch abzubilden, herrsche Dunkelheit während der Vorstellung, doch kein Grund zur Sorge: man würde von Geisterhand von Schauplatz zu Schauplatz geführt werden.


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