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"Es gibt keinen Grund zu resignieren"

02.08.2006 00:00, Von Kai Sonntag — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am Samstag war der 2. Infotag über Multiple Sklerose am Kirchheimer Klinikum Dr. Uwe Mauz referierte über die heimtückische Krankheit

KIRCHHEIM. Soll ich Sie nach dem Gesagten noch lange mit der Therapie quälen? Diese Worte eines Arztes aus dem Jahr 1874 spiegeln die Hoffnungslosigkeit wider, die gegenüber Multiple Sklerose (MS) damals herrschte. Wie sehr sich heute die Zeiten gegenüber damals geändert haben, konnten Betroffene, Angehörige und Interessierte am 2. Infotag Multiple Sklerose am Samstag in der Kirchheimer Klinik sehen. Veranstaltet wurde der Infotag vom Klinikum Kirchheim-Nürtingen in Zusammenarbeit mit den örtlichen Kontaktgruppen der Amsel (Aktion Multiple-Sklerose- Erkrankter) sowie Ärzten und Therapeuten. In Fachvorträgen und Gesprächen, auf Infoständen und einer Ausstellung zur Geschichte der MS konnten sich die Besucher rund um die Krankheit informieren.

Zwar ist MS auch heute immer noch nicht heilbar, aber der medizinische Fortschritt hat dazu geführt, dass die Betroffenen wesentlich besser damit umgehen können und ihre Lebensqualität deutlich weniger beeinträchtigt wird. Etwa 30 Prozent der Patienten können heute 15 bis 20 Jahre mit der Krankheit leben, ohne dass sie wesentliche Beeinträchtigungen haben, berichtet Dr. Uwe Mauz, Leiter der Neurologie am Klinikum Kirchheim-Nürtingen.


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