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„Eine spannende Abwechslung“

21.08.2018, Von Fragen von Thomas Krytzner — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Was haben Sie als Erstes am Tag der Eröffnung der Postfiliale in ihrem Laden verkauft?

Raimund Dietrich,

Das waren Briefmarken für Standardbriefe. Damals, also vor 25 Jahren kosteten die noch eine Deutsche Mark. Da es noch keine Scanner-Kassen gab, mussten wir alles fein säuberlich handschriftlich in einem Kassenbuch notieren.

Wie hat die Bevölkerung damals auf die Eröffnung reagiert?

Die Postfiliale wurde gleich von Anfang an gut angenommen. Immerhin hatte Hochwang zu dem Zeitpunkt seit 19 Jahren keine eigene Post mehr. Mittlerweile kommen die Menschen aus dem Tal zu uns hoch. Ebenso freuen wir uns über immer mehr Kunden aus Erkenbrechtsweiler.

War das nicht eine Doppelbelastung, Laden und Post gleichzeitig?

Bis wir uns reingefunden hatten, war es zum Teil mühsam. Die Handbuchungen waren sehr zeitraubend. Da mussten wir jeden Verkauf notieren. Verschickte jemand ein Einschreiben, konnten wir nicht einfach den Barcode einlesen, wie heute, sondern mussten die gesamte Nummer des Einschreibebriefs notieren.

Silke Dieterich ergänzt: Für mich ist es eine spannende Abwechslung für die Post zu arbeiten.

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