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Ein Haus mit vielen Aufgaben

22.03.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das stationäre Hospiz Esslingen wurde vor fünf Jahren eröffnet

Vor fünf Jahren wurde das Hospiz Esslingen der evangelischen Gesamtkirchengemeinde als erstes und bisher einziges stationäres Hospiz im Landkreis Esslingen eröffnet. Damit wurde die seit 27 Jahren bestehende ambulante Hospizarbeit um einen stationären Bereich mit acht Plätzen ergänzt.

ESSLINGEN (urh). Außerdem wurde ein Trauerbereich aufgebaut. So sind inzwischen viele hospizliche Aufgaben, darunter auch die Aus- und Weiterbildung der Ehrenamtlichen, im ehemaligen Pfarrhaus in der Keplerstraße in Oberesslingen, das um einen Anbau erweitert wurde, gebündelt. „Die Entscheidung, ein stationäres Hospiz zu bauen, war absolut richtig“, sagt Dekan Bernd Weißenborn. Ein Kraftakt sei es gewesen, denn man habe damit Neuland betreten. Doch Weißenborn ist überzeugt: „Es ist ein segensreiches Haus geworden.“

Zu verdanken sei dies vor allem den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern, die sich im Hospiz um das Wohl der Sterbenden kümmern. Und auch ohne die Unterstützung der Bürger, von Initiativen und Institutionen aus Esslingen und dem Landkreis wäre das Hospiz „nicht das geworden, was es heute ist“, so der Dekan.

Im stationären Hospiz werden Menschen mit einer Erkrankung aufgenommen, die absehbar tödlich verläuft, und die auf andere Weise nicht versorgt werden können. Rund 500 Patienten, die hier Gäste heißen, wurden seit der Eröffnung begleitet.


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