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Ehrenamt als Sinnstiftung

18.07.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ehrenamt als Sinnstiftung

Synode des Evangelischen Kirchenbezirks Esslingen beschäftigt sich mit Chancen des Alters

ESSLINGEN (urh). Sich im Alter ehrenamtlich zu engagieren kann dazu beitragen, dem Leben einen Sinn zu geben. Davon ist Dr. Christina Ding-Greiner überzeugt. Vor der Sommersynode des Evangelischen Kirchenbezirks Esslingen erläuterte die Gerontologin von der Universität Heidelberg, welche Veränderungen der Prozess des Alterns bei Menschen bewirkt und wie sowohl Gebende wie Empfangende vom Engagement älterer Menschen profitieren.

Anti-Aging ist eine Illusion, räumte die Medizinerin mit einem Trugbild auf. Wer aber im Alter aktiv bleibe, könne sich viele Fähigkeiten erhalten und sogar ausbauen. Dass Konzentrationsfähigkeit und Kurzzeitgedächtnis abnehmen, damit muss sich der Mensch ebenso abfinden wie mit einer reduzierten körperlichen Leistungsfähigkeit. Werden kognitive Funktionen wie logisches Denken, Wissenserwerb und Erfahrung aber wachgehalten, können sie im Alter auch noch zunehmen. Dass wir heute länger leben, eröffnet Chancen, nicht nur das eigene Alter zu bereichern, sondern auch die Gesellschaft mitzugestalten, ist die Wissenschaftlerin überzeugt.


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