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Die Sehnsucht nach Normalität

22.07.2015, Von Peter Stotz — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Berberdorf am Esslinger Neckarufer wird 20 Jahre alt – „Von der Platte zum Dorf“

Seit 20 Jahren hat das Esslinger Berberdorf am Neckarufer zwischen der Vogelsang- und der Pliensaubrücke den offiziellen Status eines Aufnahmehauses für Wohnungslose. Kürzlich ist die kleine Siedlung grundlegend saniert worden. Bei einer Feier hielten Vertreter der Stadt und des Landkreises Esslingen, Unterstützer und langjährige Wegbegleiter Rückschau.

Das sanierte Berberdorf bietet den Bewohnern ein kleines Stück Normalität. Foto: Stotz

ESSLINGEN. Im Esslinger Berberdorf am linken Neckarufer zwischen der Vogelsang- und der Pliensaubrücke hat sich in den vergangenen Monaten viel getan. 13 kleine Holzhütten mit Vorgärten, in fünf Wohngruppen angeordnet, verbunden mit Wegen und Gassen, bieten Wohnraum für 26 wohnungslose Menschen. Jeder Wohngruppe ist ein Sanitärcontainer zugeteilt, für den die Bewohner selbst verantwortlich sind. Zwischen den Häusern sind Sitzgruppen und kleine Gärten entstanden. Dort blühen Blumen, Gemüse wächst in säuberlich gepflegten Beeten. Ein kleiner Dorfplatz im Zentrum strukturiert die Siedlung.


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