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"Die S-Bahn fehlt schon sehr"

21.10.2005 00:00, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Aber Aichtal macht sich dennoch keine Hoffnungen

AICHTAL. Manche Träume gehen nicht in Erfüllung. Zum Beispiel der von einer S-Bahn ins Aichtal. Damit muss man sich wohl abfinden, auch wenn Bürgermeister Klaus Herzog diesem Traum durchaus etwas abgewinnen kann.

„Eine S-Bahn-Verbindung fehlt uns schon sehr“, weint der Schultes dieser Vision durchaus noch die eine oder andere Träne nach.

Vor Jahrzehnten hatten Nahverkehrsplaner ja mal eine solche „Traum-Verbindung“ von Stuttgarts Höhen übers Aichtal nach Reutlingen und Tübingen aufs Papier gezeichnet. Und Papier ist nunmal geduldig. In diesem Fall wohl auf ewig. „Bei der Detailuntersuchung wurden die erforderlichen Zahlen nicht erreicht“, gesteht Herzog zu: „Die Sache ist tot, gestorben.“

Nun leben zwar dem Vernehmen nach Totgesagte besonders lange, aber der Bürgermeister will sich da keinen Illusionen hingeben.

Auch wenn es ihn immer wieder gewaltig „pfupfert“: Jeden Tag rollten 35 000 Fahrzeuge über die Brücke übers Aichtal. Jeden Morgen sei die Stadt im Radio – allerdings nur wegen des Dauerstaus auf der B 27. Herzog mag einfach nicht glauben, dass eine S-Bahn hier keine Verbesserung mit sich bringen sollte, will die Sache nicht nur durch die Brille des reinen „Nutzungsfaktors“ sehen.


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