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Die Dorfgemeinschaft in Erkenbrechtsweiler funktioniert sehr gut

19.08.2022 05:30, Von Anneliese Lieb — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sommerserie „Ganz nah dran – wir kommen zu Ihnen“: In Erkenbrechtsweiler ist der starke Verkehr auf der Ortsdurchfahrt, mit Lastwagen unter der Woche und Motorradfahrern am Wochenende, das Hauptproblem. Reger Gedankenaustausch unterm NZ-Sonnenschirm.

Vor-Ort-Termin der Nürtinger Zeitung mit Redaktionsleiterin Anneliese Lieb (am Stehtisch) in Erkenbrechtsweiler: Die Bürger beklagen den Verkehrslärm an der Ortsdurchfahrt. Fotos: Holzwarth
Vor-Ort-Termin der Nürtinger Zeitung mit Redaktionsleiterin Anneliese Lieb (am Stehtisch) in Erkenbrechtsweiler: Die Bürger beklagen den Verkehrslärm an der Ortsdurchfahrt. Fotos: Holzwarth

ERKENBRECHTSWEILER. Nett und unterhaltsam war es am Donnerstagvormittag in Erkenbrechtsweiler vor dem Bürgerhaus unterm NZ-Sonnenschirm. Mein Eindruck beim Spaziergang durch den Ort bestätigte sich: Die Gemeinde hat Wohlfühlcharakter und die Menschen leben gerne auf ihrer Berghalbinsel. Die Dorfgemeinschaft funktioniert sehr gut und die Nachbarschaftshilfe wird großgeschrieben. Allein zwischen 70 und 80 Bürger im Ort engagieren sich im Verein „Aktives Helfen“, der die Senioren mit Mittagessen versorgt, Fahrdienste übernimmt oder, wie Gisela Bader berichtete, künftig auch Kleinstreparaturen übernimmt. Hervorgegangen ist er aus dem ehemaligen Krankenpflegeverein. Doch nicht nur aktives Helfen ist eine Besonderheit. Schon 1971 hat man in Erkenbrechtsweiler erkannt, dass eine Sportgemeinschaft mit dem benachbarten Hochwang für beide Seiten Vorteile hat. Oskar Emmenegger, damals Ausschussmitglied, kann sich noch gut an den Zusammenschluss erinnern. Aber auch auf anderen Ebenen funktioniert die Zusammenarbeit mit dem Lenninger Stadtteil. Es gibt eine gemeinsame Schule und die Feuerwehr besteht aus freiwilligen Helfern aus beiden Gemeinden. Eine Besonderheit in der Albgemeinde ist auch die Kinder-Uni, getragen vom Verein FAKT mit seinem Vorsitzenden Peter Heiden. Stolz ist der Bundesverdienstkreuzträger, dass er bis 2024 Sponsorengelder eingeworben hat und das Projekt auf jeden Fall weiterführen kann.


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