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Der Grötzinger Maibaum steht

07.05.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zum 25. Mal bereits wurde in Grötzingen der Maibaum aufgestellt. Wie immer von den strammen Burschen der Maibauminitiative. Der Sicherheit wegen wurde als Hilfsmittel ein Kran eingesetzt. Dem Spektakel tat das keinen Abbruch. Bürgermeister Lorenz Kruß erinnerte an die Anfänge: Begonnen hat alles in der Schule. Der Jahrgang 88/89 fertigte damals mit seinem Werklehrer Günter Klock Handwerkerwappen aus Metall. Ideal für einen Maibaum, eine Idee nahm Gestalt an. Die Freiwillige Feuerwehrabteilung Grötzingen wurde aktiv. Im Jahr 1989 stellten sie den ersten Maibaum auf. Mit seinen Stammtischbrüdern und Freunden übernahm Altstadtrat Wilhelm Micko ab dem folgenden Jahr für zehn Jahre das Regiment. Der Baum wurde im Lauf der Jahre immer größer, irgendwann wurde ein größerer Kran zum Aufstellen gebraucht, für die vielen Zuschauer entstand die Hocketse. Die Maibauminitiative wurde gegründet, das evangelische Jugendwerk und die A-Jugend des TSV Grötzingen konnten für die Mithilfe zu diesem Fest gewonnen werden. Der Maibaumlauf, ein Rennen durch das „Städtle“, gehört seit 2001 als sportliche Herausforderung dazu. Seit den Anfängen ist eine veritable Hocketse, getragen von Vereinen und vielen Handwerksbetrieben in Grötzingen entstanden. Die Handwerkerwappen aus den Anfängen zieren den Baum noch heute und Siegfried Wörner ist nach wie vor aktiv dabei. hal

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