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Das Klima wirft den ganzen Plan über den Haufen

28.11.2018 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wald leidet unter trockenem Sommer – Zur Schonung der Bestände soll nächstes Jahr so wenig wie möglich eingeschlagen werden

UNTERENSINGEN (bg). Der Forstwirtschaftliche Betriebsplan gerät stark durcheinander. Immer mehr Bäume müssen gefällt werden, weil sie geschädigt sind. Im Unterensinger Wald wird daher ein radikaler Schnitt gemacht: Planmäßiger Holz-Einschlag soll im kommenden Jahr überhaupt keiner stattfinden.

Armin Tomm vom Kreisforstamt hatte am Montag keine guten Nachrichten für den Unterensinger Gemeinderat. In ganz Mitteleuropa wurden durch den trockenen Sommer die forstwirtschaftlichen Pläne über den Haufen geworfen. Unterensingen macht keine Ausnahme. Als der Plan im Jahr 2013 aufgestellt wurde, war ein Einschlag von jährlich 295 Festmetern geplant. Bis auf 2015 wurde diese Menge deutlich überschritten. 2017 mit 1257 Festmetern um 420 Prozent und 2018 mit 694 Festmetern um 230 Prozent. Von den in den vergangenen sechs Jahren eingeschlagenen 4001 Festmetern waren 2411 Festmeter oder 60 Prozent zufällige Nutzung, also Bäume, die wegen Schäden durch Käfer, Pilze oder Stürme gefällt werden mussten.


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