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Das Gedächtnis der Gemeinde

06.05.2010, Von Nicole Mohn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In der Registratur der Gemeinde Altenriet wurde seit Jahrzehnten nichts mehr ausgesondert

Rechnungen, Briefwechsel, Gemeinderatsprotokolle: Rund 80 Meter Akten schlummern in der Registratur der Gemeinde Altenriet. Längst nicht alles ist archivierenswert. Nun sollen Kreisarchivar Manfred Waßner und sein Team den Papierberg sichten und Unnützes aussondern.

ALTENRIET. Tag für Tag dokumentiert eine Gemeindeverwaltung die unterschiedlichsten Vorgänge. Seien es Bauanträge, neue Gemeindesatzungen oder Anmeldungen zum Kindergarten. Vieles davon wird zwischen zwei Aktendeckeln abgelegt und festgehalten. Die meisten Unterlagen können nach zehn Jahren aus der Registratur wieder ausgesondert werden. Doch eben das ist in Altenriet schon seit Langem nicht mehr passiert.

Mit dem Umzug des Rathauses will die Gemeinde nun Ordnung in der Registratur schaffen und holte sich beim Kreisarchiv, wo auch das Archiv des Brezelortes gelagert ist, ein Angebot ein. Rund 20 000 Euro, schätzt Kreisarchivar Waßner, wird es kosten, die Ablage zu sichten, wichtige Unterlagen zu sichern. „Eine Mordssumme“, befand der Gemeinderat und diskutierte bereits Anfang des Jahres über Möglichkeiten, die Kosten dafür zu senken.


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