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Damit der Bescheid kein Buch mit sieben Siegeln ist

29.06.2013 00:00, Von Ulrike Rapp-Hirrlinger — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Liga der freien Wohlfahrtspflege bietet im Kreis Esslingen erstmals unabhängige Hartz-IV-Beratung an

Die Sprache der Hartz-IV-Bescheide ist oft schwer verständlich, Regelungen kompliziert, die Leistungen sind dürftig und die Sachbearbeiter im Jobcenter haben häufig wenig Zeit. Um die Betroffenen zu unterstützen, betritt die Liga der freien Wohlfahrtspflege im Kreis Esslingen Neuland. Elf Einrichtungen der Liga bieten ab 1. Juli unabhängige Hartz-IV-Beratung an. „In dieser Art ist das landesweit bisher die einzige“, betont Eberhard Haußmann, Vorsitzender der Liga und Geschäftsführer der Diakonie im Kreis. Nach zehn Jahren Hartz-Gesetze zieht er eine ernüchternde Bilanz: „Die Langzeitarbeitslosigkeit ist nach wie vor hoch und die Zahl von sogenannten Aufstockern, die von ihrem Arbeitseinkommen nicht leben können, steigt.“

Immer mehr Menschen fragen bei den Beratungsstellen der Liga um Rat und Hilfe nach, weil die Bescheide für sie ein Buch mit sieben Siegeln sind, in dem sie sich nicht zurechtfinden, hat Haußmann festgestellt. „Eigentlich hätten wir die unabhängige Hartz-IV-Beratung schon viel früher anbieten müssen.“

Vor allem Aufstocker tun sich schwer mit den Bescheiden


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