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Auf der Suche nach Refugien

20.06.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Neckartailfinger Gemeinderat befasste sich vor Ort mit der Zukunft des Waldes

NECKARTAILFINGEN (pm). In gewissen Zeitabständen ist es für den Neckartailfinger Gemeinderat wichtig, sich vor Ort mit dem Gemeindewald zu befassen und zu informieren. Als größter Waldbesitzer ist gerade die Ausrichtung der Nachhaltigkeit des Gemeindewaldes eine wichtige Entscheidung für das Kommunalparlament.

Alle zehn Jahre steht deshalb der Forsteinrichtungsplan, mit dem die Ausrichtung der Bewirtschaftung festgelegt wird, auf der Tagesordnung. Für den Neckartailfinger Rat steht hierbei an erster Stelle die Erholungsfunktion des Waldes im Verdichtungsraum der Region Stuttgart, erst danach kommt die Nutz- und Schutzfunktion.

Vor Ort wurde nun von Revierleiter Armin Tomm und Revierförster Jürgen Ernst über die Auswirkungen und die Umsetzung des anstehenden Alt- und Totholzkonzeptes informiert, das Bestandteil des neuen Forsteinrichtungsplanes wird.

Hierbei werden größere Flächen (sogenannte Waldrefugien) ab einem Hektar mit einem Bestand an über 100-jährigen Bäumen aus der Bewirtschaftung herausgenommen.

Schutzflächen sollen nicht direkt an Waldwegen liegen

Gleichzeitig sollen auch Habitatbaumgruppen ausgewiesen werden, die ebenfalls nicht bewirtschaftet werden. Diese bestehen grundsätzlich aus mindestens 15 Bäumen, die eine wichtige Funktion für die Natur und die darin lebenden Tiere und Pflanzen haben.


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