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AOK: Depressionen bei Jugendlichen oft unerkannt - Zahl der Erkrankten stieg auch im Kreis Esslingen deutlich

11.01.2022 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Laut der Krankenkasse stieg die Zahl der Erkrankten seit der Corona-Pandemie auch im Landkreis Esslingen deutlich an.

Die Zahl der Menschen weltweit, die innerhalb eines Jahres an einer Depression oder an einer Angststörung erkrankt sind, habe während der Corona-Pandemie um rund ein Viertel zugenommen. Dies schreibt die AOK Neckar-Fils und beruft sich dabei auf eine Auswertung von wissenschaftlichen Untersuchungen. Im vergangenen Jahr seien in Baden-Württemberg 604 939 AOK-Versicherte deshalb in ambulanter oder stationärer Behandlung gewesen. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen werde die Krankheit häufig nicht oder erst spät erkannt, wodurch das Risiko einer chronischen Depression wachse, warnt die AOK.

Depressionen und Angststörungen gehörten zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland. Die durch die Corona-Pandemie gestiegenen Zahlen spiegelten sich auch im Landkreis Esslingen wider. 30 868 der AOK-Versicherten seien 2020 aufgrund einer Depression oder Angststörung behandelt worden. Dies entspreche 13,4 Prozent aller Versicherten. Im Jahr 2016 seien es noch 12,8 Prozent gewesen. Über alle Altersgruppen hinweg seien Frauen etwa doppelt so oft betroffen wie Männer. Der Anteil der behandelten Personen steige ab dem Jugendalter kontinuierlich an und erreiche mit etwa 60 Jahren ein Maximum.


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