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Nürtingen

Unzählige Raupen als Verhüllungskünstler

16.05.2018 00:00, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gespinstmotte Urheber von zugesponnenen Gehölzen – Im Gegensatz zu Eichenprozessionsspinner für Menschen ungefährlich

Mit Gespinsten überzogene Sträucher sind derzeit häufiger in der der Natur zu beobachten. Bastian Kuthe vom Nürtinger Grünplanungsamt erreichten bereits Anrufer, die sich Sorgen machen, ob es sich um das Werk von Eichenprozessionsspinner-Raupen handelt, deren Brennhaare äußerst schmerzhaft sind. Kuthe gibt Entwarnung: „Es ist die harmlose Gespinstmotte.“

An dieser Traubenkirsche bei der Fischtreppe am Nürtinger Neckarufer tun sich Raupen der Gespinstmotte gütlich. Foto: Jüptner
An dieser Traubenkirsche bei der Fischtreppe am Nürtinger Neckarufer tun sich Raupen der Gespinstmotte gütlich. Foto: Jüptner

NÜRTINGEN. Bei der Gespinstmotte handelt es sich um eine kleine, unscheinbare Schmetterlingsart. Deren Raupen fressen sich an den Blättern von Bäumen, Sträuchern und Hecken satt. Unter den von ihnen produzierten Gespinsten finden sie Schutz vor Vögeln und Schlupfwespen. Vor allem tun sie sich gütlich an Sträuchern und Bäumen wie zum Beispiel Vogelbeere, Traubenkirsche, Pfaffenhütchen, Weißdorn, Pappeln und Weiden. Der Eichenprozessionsspinner dagegen kommt, wie sein Name schon sagt, ausschließlich an Eichen vor, bevorzugt an gut besonnten Bäumen, die freistehend oder an Wald- und Wegesrändern wachsen. Ein weiterer Unterschied sind die Gespinste, die beim Eichenprozessionsspinner eher kugelförmig sind, wären die Raupen der Gespinstmotte ihre Futterstellen oft großflächig einspinnen. Manche Sträucher und Bäume können komplett davon überzogen sein.


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