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Nürtingen

Unterrichtsverkürzung

01.06.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(sg) Zu unserem Artikel Schulamtsvorstoß erhitzt die Gemüter fragten wir unsere Leser in einer Online-Umfrage nach ihrer Meinung. Der Artikel thematisierte den Vorschlag von Schulamtsleiter Günter Klein, die Unterrichtsstunde an Hauptschulen um fünf Minuten zu kürzen, um mehr Zeit für Ergänzungsunterricht zu erhalten.

Thomas Mitsch aus Wernau schreibt dazu, die Pisa-Studie habe belegt, dass in Baden-Württemberg ein Arbeiterkind mit die schlechtesten Chancen habe, ein Gymnasium zu besuchen. Auch die Chancen für Hauptschüler, eine Lehrstelle zu erhalten, würden von Jahr zu Jahr schlechter. Die Verlierer der Bildungspolitik von CDU und FDP würden dagegen vermehrt in der Statistik der Polizei, der Jugendämter und der Psychiatrie auftauchen. Verbesserungen im Bildungsbereich zielten auf eine Elitebildung für wenige, auf Kosten der Mehrheit der Schüler ab. Fast 20 Prozent der Hauptschüler hätten nicht genügend Kenntnisse im Lesen, Schreiben und Rechnen.

S. Nakano aus Nürtingen meint, dass es dem Kultusministerium egal sei, was aus den Kindern werde. Nakano beklagt, dass es bereits jetzt einen enormen Lehrermangel und Unterrichtsausfälle an allen Schulen gebe. Kürzungen täten noch mehr weh, weil die Lehrer wegen der Klassengröße mit ihrem Unterrichtsstoff ohnehin nicht mehr durchkämen.


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