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Täter muss mit "lebenslänglich" rechnen

10.09.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Täter muss mit „lebenslänglich“ rechnen

Kneipenmord in der Bahnhofstraße: Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat gegen den Nürtinger Todesschützen Anklage erhoben

NÜRTINGEN/STUTTGART (pm). Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat gegen den 52 Jahre alten Mann, der am 17. Mai dieses Jahres in einer Nürtinger Gaststätte auf Personen geschossen hatte, Anklage unter anderem wegen Mordes beim Landgericht Stuttgart, Schwurgerichtskammer, erhoben. Dem Angeschuldigten wird vorgeworfen, zunächst einen 52-jährigen Mann in der Toilette der Gaststätte von hinten erschossen und danach einen weiteren 50 Jahre alten Mann im Gastraum angeschossen und lebensgefährlich verletzt zu haben.

Den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart und der Kriminalpolizei Esslingen zufolge wollte sich der 52-jährige Angeschuldigte an allen Personen rächen, die ihm seiner Auffassung nach früher Unrecht getan hatten. Bereits am Abend des 16. Mai hatte er seine 18-jährige Lebensgefährtin in seine Gewalt gebracht, ihr seine Rachepläne offenbart und sie mit dem Tod bedroht, falls sie ihn verraten sollte.

Am nächsten Tag suchte er, mit einer Pistole und einer Machete bewaffnet sowie mit zwei in einem Gitarrenkoffer befindlichen Gewehren ausgestattet, gemeinsam mit der 18-Jährigen wieder seine Stammkneipe in Nürtingen auf. Als sein erstes Opfer die Toilette aufsuchte, folgte er ihm und schoss ihm von hinten in den Kopf. Der 52-Jährige war sofort tot.


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