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Straftat vorgetäuscht?

28.02.2012 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gegen den ehemaligen stellvertretenden Leiter der DRK-Rettungshundestaffel wird ermittelt

Unter dem Verdacht auf „Vortäuschung einer Straftat“ wird derzeit von der Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen ein Mitglied der Rettungshundestaffel des DRK Nürtingen-Kirchheim ermittelt. Der Vorfall ereignete sich bereits im Oktober, wurde jedoch erst jetzt bekannt.

NÜRTINGEN. Wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart gestern gegenüber unserer Zeitung bestätigte, nahm der damalige stellvertretende Staffelleiter der Rettungshundestaffel nach einer Straßensammlung im Oktober vergangenen Jahres Spenden, die noch nicht gezählt waren, mit zu sich nach Hause. Kurze Zeit später sei er in seiner Garage mit Vergiftungserscheinungen aufgefunden worden. Nachdem er wieder vernehmungsfähig war, habe er zu Protokoll gegeben, er sei überfallen und in sein Fahrzeug gesperrt worden. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft jedoch hätten recht schnell ergeben, dass diese Darstellung falsch war und der stellvertretende Staffelleiter wohl Spendengelder in stattlicher Höhe veruntreut habe. Zur Vertuschung dieser Tat habe er einen Raubüberfall vorgetäuscht. Bis Ende März will die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen zu diesem Fall abgeschlossen haben.

Ein anonymes Schreiben äußerte einen Verdacht


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