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Siebert zieht es nicht fort

12.01.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (ug). In Waiblingen ist am 5. Februar Oberbürgermeister-Wahl. Der bisherige Amtsinhaber Dr. Werner Schmidt-Hieber kandidiert nicht mehr, er wechselt in den Ruhestand. Außer einem der FDP nahen Kandidaten wollte lange niemand so recht auf das Kandidaten-Karussell aufspringen und man wartete eigentlich auf einen CDU-Kandidaten, stellen die Christdemokraten doch die stärkste Fraktion im Gemeinderat, wenn auch nur mit gut 35 Prozent. In der Vorweihnachtszeit wurde in Waiblingen dann der Name Rolf Siebert ins Spiel gebracht. Der Nürtinger Bürgermeister mit CDU-Parteibuch wusste freilich von nichts, wie er beteuerte: „Mich hat niemand gefragt.“ Wie dem auch sei, die Bewerbungsfrist ist nun abgelaufen und Siebert taucht nicht auf der Bewerberliste auf. Dafür ist mit Andreas Hesky ein anderer alter Bekannter aus unserer Region heiß im Rennen und der ehemalige Mitarbeiter von Stuttgarts früherem Oberbürgermeister Manfred Rommel wird schon als der heimliche CDU-Kandidat gehandelt, obwohl er als ehemaliger Wendlinger Bürgermeister und jetziger Ludwigsburger Bürgermeister als parteilos in Erscheinung trat. Jedenfalls haben Freie wie auch die CDU bereits bekundet, mit Hesky als OB leben zu können. Diese Entwicklung hat auch Siebert registriert. Er räumt Hesky gute Chancen ein und beteuert nochmals: „Mir gefällt es in Nürtingen, meine Familie und ich haben uns gut eingelebt.“


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