Anzeige

Nürtingen

Senioren erinnerten sich

17.03.2007, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Starthilfe, um vergangene Ereignisse wieder ins Gedächtnis zu rufen

NT-ZIZISHAUSEN (us). Beim jüngsten Treffen am vergangenen Mittwoch im Saal der Linde drehte sich alles ums Erinnern. Der evangelische Pfarrer Rolf-Michael Bordon machte sich einige Gedanken dazu.

Das Erinnern werde mit der Zeit immer weniger. Unvergesslich bleiben meistens die schönsten und die schrecklichsten Ereignisse. Schönes möchte man gern weitererzählen, und dazu braucht man Zuhörer. Um vergängliche oder schon teilweise verblasste Erinnerungen wieder ins Gedächtnis zurückzubringen, benötige man oft eine Starthilfe.

Bordon meinte, die größte Erinnerung sei die Bibel, die von Gottes Taten berichtet. Seine Ausführungen beschloss er mit dem Text des Kirchenliedes Vergiss nicht zu danken dem ewigen Herrn.

Als Erste nahm Edeltrude Krais die Aufforderung, sich zu erinnern, an und erzählte ausführlich über die Vertreibung aus der Heimat, die Ankunft in Nürtingen und den Kampf ums tägliche Brot. Bis ins Bayerische musste sie fahren, um für die Familie Kartoffeln zu erbetteln. Renate Muhm berichtete über Begegnungen mit bettelnden Kindern in Brasilien, Margarete Schulte und Charlotte Musick schilderten ihre Anfangsschwierigkeiten mit der schwäbischen Mundart. Und Ruth Anscheit denkt noch gern an die Weihnachtsfeiern in Jugoslawien zurück, wohin sie mehrmals mit Heimbewohnern gefahren war. Diese Erzählungen wurden umrahmt von Gedichten und Volksliedern.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 58% des Artikels.

Es fehlen 42%



Anzeige

Nürtingen