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Nürtingen

Regenradar auf dem Galgenberg

21.04.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Um die Entstehung und Auswirkung von extremen Wetterereignissen wie Gewittern mit Starkniederschlägen und Überflutungen zu untersuchen, bereiten mehrere renommierte Forschungseinrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft und baden-württembergische Universitäten ein Forschungsprojekt im Bereich Schwäbische Alb, Neckartal und Filder vor. Koordiniert wird das Projekt vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Zur präzisen Detektion von Niederschlag werden modernste Regenradargeräte eingesetzt, die genaue Auskunft über Ort, Intensität und Art des Niederschlags und die Windgeschwindigkeit geben. Ein solches Radar wird gerade auf dem Galgenberg in Neckarhausen aufgebaut (Foto). Bis in den Herbst soll es Messdaten aus dem Umkreis von bis zu 100 Kilometern liefern. Für Projektkoordinator Dr. Andreas Wieser ist der Galgenberg ein idealer Standort. Er dankte gestern dem Neckarhäuser Ortschaftsrat mit Ortsvorsteher Felix Doll, den Nürtinger Stadtwerken und der Alpakafarm Schaber für ihre Unterstützung. Am Projekt beteiligt sind neben dem KIT auch das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung aus Leipzig, das Forschungszentrum Jülich, die Universität Hohenheim, die Eberhard-Karls-Universität Tübingen, die Technische Universität Braunschweig sowie das Helmholtz-Geoforschungszentrum Potsdam. pm/Foto: Just

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