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Osterinsel

19.03.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bg) Ziemlich einsam, mitten im Pazifik, liegt die Osterinsel. Das nächstgelegene Eiland, die Bounty-Meuterer-Insel Pitcairn, ist 2078 Kilometer weit weg. Den Namen bekam die Insel, als ein niederländischer Segler sie just am Ostersonntag des Jahres 1722 betrat. Dort fanden die Seefahrer eine rätselhafte Kultur, die große Steinköpfe herstellte und überall auf der 162 Quadratkilometer großen Insel verteilte. Sie zeigt, was passiert, wenn Leute nicht sorgsam mit ihren beschränkten Ressourcen umgehen.

Als die Europäer die auf Osterinsulanisch Rapa Nui genannte Insel erreichten, fanden sie eine Kultur im Niedergang vor. Die Bäume waren weg und die Insel so kahl gefressen, dass die Leute einander gegenseitig verspeisten. Die Steinköpfe wurden systematisch umgeworfen und auch sonst war nicht mehr viel von der einst blühenden Kultur zu finden. Der Seefahrer James Cook, der die Insel 1774 besuchte, fand sie ziemlich fade. Die Europäer ließen den Osterinsulanern aber Grippe und Syphilis als Andenken da, was die Bevölkerung weiter dezimierte.


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