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Nürtinger OB Fridrich unterstützt Projekt

02.04.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Team mit Benjamin Layh und Nico Schwarz aus der Region Nürtingen koordiniert in der jetzigen Corona-Zeit ein bundesweites Nonprofit-Projekt mit Bastlern und Tüftlern. Sie stellen mithilfe von 3D-Druckern Gesichtsmasken für Hilfsorganisationen her (wir berichteten). „Wir hier vor Ort geben diese weiter an das Deutsche Rote Kreuz und an den Malteser Hilfsdienst in der Region Nürtingen. Die wissen, wo die Not am größten ist“, erklärt Benjamin Layh. Und die Not ist groß, denn die Corona-Pandemie lässt die Schutzausrüstungen knapp werden. „Wir rechnen, dass allein in Nürtingen der Bedarf bei 3000 bis 5000 Stück liegt“, so Layh. Der Ausdruck des Materials für eine Maske dauert gut drei Stunden, so der Hobbybastler. Deshalb habe man sich bundesweit zusammengetan und drucke jetzt unentwegt. Oberbürgermeister Dr. Johannes Fridrich: „Ich finde das Projekt beeindruckend und hoffe, dass sich viele 3D-Drucker-Besitzer finden und so viele Schutzmasken den Rettungsdiensten zur Verfügung gestellt werden können.“ Das Bild zeigt ihn mit Nico Schwarz (vorne) und Benjamin Layh (hinten). Wer das Projekt unterstützen möchte, findet Infos unter www.open-diy-projects.com . nt

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