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Massaker in Chicago

14.02.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(sg) Der Valentinstag ist ja eigentlich der Tag, an dem man den Liebsten mit kleinen Aufmerksamkeiten zeigt, wie gern man sie hat. Das hatte sich 1929 in Chicago offenbar noch nicht herumgesprochen, obwohl es den Brauch geben soll, seit der englische Dichter Geoffrey Chaucer 1383 sein Werk „Parlament der Vögel“ am Hofe Richards II. erstmals öffentlich vortrug.

Jedenfalls hatte das fünfköpfige Killerteam, das am 14. Februar 1929 vor einer Garage in Chicago vorfuhr, überhaupt keinen Sinn für Romantik. Sie gaben vor, Mitglieder der Kriminalpolizei von Chicago zu sein, denn sie benutzten gemeinerweise Limousinen, die denen der Kripo sehr ähnlich sahen. Die Garage war natürlich auch keine Garage. Sie gehörte der „S-M-C Cartage Company“, einer Scheinfirma der North Side Gang von Bugs Moran, S-M-C gab vor, ein Umzugsunternehmen zu sein. Drei der Gangster waren als Polizisten verkleidet und inszenierten eine Razzia. Die sieben Personen, die sich zu dieser Zeit in der Garage befanden, ließen sich entwaffnen, wurden an die Wand gestellt und erschossen. Bei der dann folgenden Flucht täuschten die Killer eine Verhaftung vor, indem sie ihre zwei nicht uniformierten Kumpane mit erhobenen Händen abführten.


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