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„Man muss ein Freak sein“

29.01.2014 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kunst als Geldanlage ist nichts für jedermann

Nach einem verhaltenen Start im letzten Jahr war der Fritz-Ruoff-Saal der Kreissparkasse am Donnerstag gut gefüllt, als die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt und der Kunstverein zu ihrer gemeinsamen Reihe „Kunst und Wert“ luden. Dr. Tobias Wall sprach über „Bleibende Werte“ und ob Kunst zur Wertanlage taugt.

NÜRTINGEN (hfwu). Taugt Kunst zur Wertanlage? Die Antwort von Tobias Wall lautet: Ja. Aber es braucht viel Zeit, Geld und starke Nerven. Der Experte beobachtet den Kunstmarkt als Kunstmanager, Experte und Berater seit vielen Jahren. Und was er sieht, lässt auch viele Anleger schwach werden. Seit über zehn Jahren explodieren die Preise und seit Beginn der 1990er-Jahre hat sich das finanzielle Volumen des globalen Kunstmarktes versiebenfacht. 43 Milliarden Dollar seien 2012 weltweit auf dem Kunstmarkt bewegt worden. Die größten Spieler seien dabei die USA, China und Großbritannien.

Spätestens im 19. Jahrhundert entdeckte das Bürgertum die Kunst als Zeichen für Reichtum und Kultiviertheit. Und seither gibt es kein Halten mehr: Wall zitierte Joseph Beuys, der Ende der Siebzigerjahre mit der Aussage „Kunst ist gleich Kapital“ einen Skandal auslöste. Eher lakonisch beschrieb Wall, wie seither die Preise explodierten und ein Werk von Francis Bacon seit dem letzten Jahr mit einem Verkaufspreis von 142 Millionen Dollar die Spitze der Entwicklung markiert.


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