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Nürtingen

„Lauwarmes Wasser ist gefährlich“

02.11.2010, Von Heinz Böhler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

SPD-Gesundheitsexperte Professor Dr. Karl Lauterbach sprach im Panorama-Saal der Stadthalle K3N

An ein physikalisches Experiment aus der Schulzeit erinnerte sich am vergangenen Freitag der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Professor Dr. Karl Lauterbach, als er im Panoramasaal der Nürtinger Stadthalle K3N vor etwa 150 Besuchern die sozialdemokratischen Vorstellungen einer am Bürger orientierten Gesundheitspolitik darlegte.

NÜRTINGEN. Bei dem Experiment ging es um einen Frosch, der sich aus einem Glas mit kochend heißem Wasser durch einen sofortigen kühnen Sprung zu retten vermag, jedoch zugrunde geht, wenn die Temperatur des ihn umgebenden Wassers langsam bis zum Siedepunkt ansteigt. „Lauwarmes Wasser ist gefährlich“, so Lauterbach.

Lauterbach betrachtete die Methode als eine Art Blaupause für die Gesundheitspolitik der schwarz-gelben Regierungskoalition und ihres Fachministers Philipp Rösler. „Es gibt nur drei Gewinner der schwarz-gelben Reformen“, lautete Lauterbachs Resümee zu den von Minister Rösler ausgeführten Reformen: „Die Arbeitgeber, Privatversicherer und die Pharmaindustrie.“


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