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Nürtingen

Kommentar

22.06.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mittendrin Stadt dabei: Diesen Titel haben vor kurzem die Nürtinger FH-Studenten ihrem ebenso stimmungsvollen wie verregneten Fest gegeben. Was die Wahl ihres neuen Rektors anbelangt, so heißt es für Nürtingen und seine Studenten indes Statt dabei außen vor. Wie der bestimmt wird, das ist ein handfester Skandal, auch wenn formal rechtlich natürlich alles korrekt zugeht. Dass elf Leute hinter verschlossenen Türen eine der wichtigsten Positionen, die es in Nürtingen zu vergeben gibt, unter sich ausmachen, das ist zwar per Gesetz möglich, aber eines demokratischen Staates einfach unwürdig.

Die hehren Worte von der Transparenz der Hochschulen, von ihrer Verankerung in der Gesellschaft: sie werden durch eine solche Farce als Fensterreden entlarvt. Und als schlechter Witz mutet es nach den Vorkommnissen der letzten Wochen auch an, wenn der Vorsitzende des Hochschulrats, der Göppinger Sparkassenchef Jürgen Hilse, so tut, als spiele die Frage, woher der neue Rektor komme, keine Rolle: Die Situation zwischen Nürtingen und Geislingen scheint befriedet. Selten so gelacht. Ihm mag das zwar so scheinen, aber die Wahrheit sieht anders aus: Geislingen macht mit der Hochschule knallharte Standortpolitik. Zu seinem eigenen Vorteil. Zu nichts anderem.


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