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Katastrophenmeldung

10.02.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bg) Wie konnte es nur so weit kommen? Wie konnte etwas, das die Menschen vom Anbeginn der Zeiten elektrisiert, von elektrischem Geschnatter ausgestochen werden? Das „Journal of Psychological Science“ will herausgefunden haben, dass das Bedürfnis, E-Mails abzurufen oder nach dem Neuesten auf Facebook oder Twitter zu schauen, stärker ist als das nach Sex, Alkohol oder Zigaretten. Vor allem die Sache mit dem Sex ist tragisch und lässt Schlimmes befürchten. Soll der Satz „Liebling, jetzt nicht, ich muss schnell auf Facebook schauen“ das Aussterben der Menschheit einläuten?

Geforscht wurde folgendermaßen: 205 Würzburger zwischen 18 und 85 Jahren bekamen ein internetfähiges Handy. Sieben Mal am Tag mussten die Versuchskaninchen mitteilen, welches Bedürfnis sie in der letzten halben Stunde wie stark empfunden haben. Am ehesten gaben die Probanden ihren Internet-Gelüsten nach, ein Verlangen, das gegen Abend sogar noch stieg. Zur Ehrenrettung der Versuchsteilnehmer ist noch zu erwähnen, dass das Internet einfacher verfügbar ist als ein williger Partner.


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