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Nürtingen

Immer mehr Fünftklässler überfordert

18.02.2014 00:00, Von Alexander Schmid — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zwei Jahre nach der Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung steigt die Zahl der Sitzenbleiber in Klasse fünf

Seit 2012 sind die Empfehlungen der Grundschullehrer für weiterführende Schulen nicht mehr verbindlich. Seitdem wechseln immer mehr Schüler auf Gymnasien und Realschulen. Die Pädagogen im Kreis registrieren größere Unterschiede im Leistungsvermögen und immer mehr überforderte Schüler. Die Anzahl der Schulwechsler und Sitzenbleiber in Klasse fünf steigt.

Entspannung auf dem Pausenhof: Schüler, die trotz Hauptschulempfehlung auf die Realschule wechseln, haben sie oft bitter nötig. Foto: jh
Entspannung auf dem Pausenhof: Schüler, die trotz Hauptschulempfehlung auf die Realschule wechseln, haben sie oft bitter nötig. Foto: jh

NÜRTINGEN. Ein kurzer Blick auf die Statistik reicht und schnell ist klar, wie sich das Ende der verbindlichen Grundschulempfehlung und die damit einhergehende Entscheidungshoheit der Eltern in der Schullandschaft im Kreis auswirken: Während der prozentuale Anteil an Gymnasiasten und Realschülern steigt, wechselten im laufenden Schuljahr nur noch knapp über zehn Prozent der Grundschüler im Landkreis Esslingen nach der vierten Klasse auf eine Hauptschule. Vor zwei Jahren waren es laut Statistischem Landesamt Baden-Württemberg noch über 20 Prozent. Dass Eltern immer seltener auf die Empfehlung der Grundschullehrer hören, zeigt sich vor allem in Realschulen.


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