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Hilfe für pflegende Familien

25.05.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Demenzkampagne der Stadt im Roßdorf will informieren und sensibilisieren

NÜRTINGEN (nt). Bundesweit steigt die Zahl der Hochbetagten und parallel dazu wächst der Kreis derjenigen, die an Demenz erkranken. Diese Entwicklung macht auch vor Nürtingen nicht halt. Deshalb widmen der Pflegestützpunkt und die kommunale Altenhilfe der Stadt Nürtingen dem Thema eine halbjährige Veranstaltungsreihe. Diese Demenzkampagne, die am Montag, 3. Juni, mit der Ausstellung „Blaue und graue Tage“ im Gemeinschaftshaus Roßdorf startet, will sensibilisieren und informieren.

Das Roßdorf ist für die Kampagne besonders interessant, weil es stadtweit den höchsten Prozentsatz von über 60-Jährigen hat. Von 3628 Einwohnern sind 1330 älter als 60 Jahre, das entspricht 35 Prozent. Eine ähnliche Altersstruktur hat in Nürtingen nur noch die Braike. „Wir haben uns auf einen Stadtteil beschränkt, um das Thema hier richtig zu vertiefen, statt übers ganze Stadtgebiet verstreut Einzelveranstaltungen zu machen“, sagt Iris Ackermann, Abteilungsleiterin Soziales im Amt für Bildung, Soziales und Familie (BiSoFa).

Im Roßdorf lebten zudem viele Spätaussiedler, die traditionell selbst und privat pflegen – bis die Frauen irgendwann unter der Belastung zusammenbrechen. Diese Menschen erreiche man oft gar nicht mit den Entlastungsangeboten, welche die Stadt anbietet oder vermittelt.


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