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Nürtingen

"Gleiches Wasser für alle"

16.03.2007, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (pm). Beim Bürgergespräch der Unabhängigen Freien Bürger (UFB) im Hotel Pflum spielte die Qualität des Nürtinger Trinkwassers eine zentrale Rolle. Wie es in einer Pressemitteilung dazu heißt, wurde allgemein anerkannt, dass die gesundheitliche Qualität des Trinkwassers einwandfrei ist. Kritik habe jedoch die unterschiedliche Wasserhärte von 8 Grad dH (deutsche Härte) bei der Bodenseewasserversorgung für Haushalte ostwärts der Bahnlinie und bis zu 23 Grad dH aus stadteigenen Quellen und aus der Filderwasserversorgung für das Stadtzentrum und den Westen der Stadt ausgelöst. Die Kritiker seien sich einig, dass die Aufteilung historisch begründet ist und der Erhalt der Eigenwasserversorgung der gesetzlichen Vorschrift entspricht, heißt es weiter, trotzdem werde erwogen, zu diesem Problem eine Bürgerinitiative zu gründen. Der Vorstand der UFB werde sich in der nächsten Sitzung mit der Frage beschäftigen, wie den Bürgerinteressen in diesem Bereich, die auf eine gleichwertige Versorgung gerichtet seien, entsprochen werden kann. Da möglicherweise die Eigenwasserversorgung nicht mehr geltenden europäischen Standards entspreche und man insoweit ohnehin kostenaufwendig sanieren müsse, andererseits aber umfassende Versorgung mit Bodenseewasser rechtlich nicht möglich sei, müsse geprüft werden, ob nicht zentrale Aufbereitung etwa durch Ultrafiltration eine Lösung sein könne. Diese Lösung werde in Baden-Württemberg bereits in mehreren Städten praktiziert.


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