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Nürtingen

Gelangweilte Soldaten

27.07.2018 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pw) Die Schweizer sind schon lang dafür bekannt, sich aus jedem europäischen Konflikt herauszuhalten, genauer gesagt seit 203 Jahren. Damals hatten sie sich nach den Napoleonischen Kriegen während des Wiener Kongresses dafür entschieden, für immer neutral zu sein, anstatt ein Satellitenstaat der Franzosen, Preußen oder Österreicher zu werden. Und bis heute haben sie diese Linie halbwegs treu verfolgt, bis auf zwielichtige Ausnahmen wie die Kooperation mit dem Nationalsozialistischem Regime in Deutschland während des Zweiten Weltkrieges.

Trotzdem haben die Schweizer eine recht große Armee mit gut ausgebildeten und modern ausgerüsteten Soldaten. Da ist es kein Wunder, dass die unterforderten Schweizer schon mehrfach aus Versehen in dem kleinen Nachbarland Liechtenstein einmarschiert sind. Das erste Mal schossen sie aus Versehen im Jahr 1985 bei einer Artillerieübung mehrere Raketen auf ihr kleines Nachbarland, diese lösten ein Waldfeuer aus und die Schweizer Regierung musste den Liechtensteinern mehrere Millionen Franken Entschädigung zahlen.


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