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Nürtingen

"Ende im Gelände"?

20.09.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (pm). Die Tageszeitungen der vergangenen Monate sind voll von Diskussionen in den Gremien der Kommunen und Regionen über das weitere Wachstum der Städte und Gemeinden: Auf der einen Seite wird der verschwenderische Umgang mit der Landschaft beklagt, andererseits fehlen vielen Gemeinden Bauplätze für bauwillige Bürger. Auch in Nürtingen ist die weitere Entwicklung der Stadt ein viel diskutiertes Thema. Der Schwäbische Heimatbund zeigt in einer gemeinsamen Veranstaltung mit der VHS, dem Stadtarchiv und dem Stadtmuseum am Montag, 24. September, um 20 Uhr im Stadtmuseum den Film Ende im Gelände des Landesnaturschutzverbandes. Mit anschaulichen Beispielen aus den Bereichen Tübingen, Reutlingen und Zollernalb werden in dem vom Heimatbund finanziell geförderten Film die Auswirkungen des Flächenverbrauchs auf Naturhaushalt und Lebensqualität dargestellt, die Hintergründe beleuchtet und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Zum Auftakt der Veranstaltung geht der Nürtinger Architekt Professor Eberhard Weinbrenner kurz auf die Gesamtproblematik des Flächenverbrauchs für den Städtebau ein. Der Tübinger Stadtplaner Andreas Feldtkeller, der in zäher, unkonventioneller Weise nicht nur die Tübinger Altstadt in ihrer Substanz gerettet, sondern auch die ehemaligen Kasernenquartiere am Stadtrand Tübingens zu viel gepriesenen neuen, lebenswerten Stadtvierteln umgestaltet hat, wird dann in den Film einführen. In der anschließenden Diskussion, die von Weinbrenner moderiert wird, soll erörtert werden, was der neue gesellschaftliche Trend Zurück in die Stadt bedeutet und welchen Zwängen sich die Akteure dabei ausgesetzt sehen.


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