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Ein Plätzchen für Gott?

08.01.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(aw) Heute vor 371 Jahren schloss Galileo Galilei seine Augen für immer. Sein Wirken freilich, auch wenn dies wie ein publizistischer Allgemeinplatz klingt, machte ihn unsterblich. Nikolaus Kopernikus hatte zwar schon im Jahrhundert vor Galilei die Erde und damit den Menschen als Krone der Gottesschöpfung aus dem Mittelpunkt der Welt gerückt. Und auch er hatte schlaue Vordenker. Nikolaus von Kues oder Johannes Müller, bekannt als Regionmontanus. Einer seiner Wegbereiter lebte auf der schönen Insel Samos. Sein Name war Aristarchos. Der sah auch die Sonne im Mittelpunkt. Er hatte diese Idee bereits über 200 Jahre vor der Geburt eines gewissen Menschensohns in Judäa, dessen Wirken zur Gründung einer Institution führte, die Galilei & Co. Leben und Wirken ein Stück weit zur Hölle machte.

Galileo Galilei aber schärfte der Wissenschaft endlich den Blick und gab brachte ein technisches Hilfsmittel zur Reife, mit dessen Einsatz er in erkenntnispraktische Sphären vordrang, die dem bloßen Auge bis dahin verschlossen waren: Ein Fernrohr mit einer vierfachen Vergrößerung, die er stetig noch verbesserte. Damit entdeckte er unter anderem vier Monde, die um Jupiter kreisen. Und er entdeckte, dass der Planet Venus verschiedene Phasen hatte wie der Mond. Diese Entdeckungen ließen für ihn nur einen Schluss zu: Die Erde dreht sich um die Sonne.


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